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Krieg gegen die Dunkelheit
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WiseWolf
Leiter der Irrenanstalt


Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 13:31    Titel: Krieg gegen die Dunkelheit Antworten mit Zitat

Nachdem ich im HGL-Forum eine Weile "Der Anfang vom Ende" verfolgt habe (hauptsächlich: Part1, Shayera, N8TreeOS und mossy) bin ich der Meinung wir sollten sowas auch machen, und zwar aus drei Gründen:
  1. um das Forum zu beleben
  2. weil es Spass macht
  3. weil wir alle Rollenspieler sind und alle auch schonmal Pen&Paper gespielt haben oder aktuell spielen (daher denke ich, haben wir alle genug Phantasie und ein ungefähres Gefühl für das Spiel aufzubringen)

Als Setting würde ich jetzt mal HG:L wählen, da die Gilde sich schließlich darum dreht. Später im Verlauf habe ich auch geplant den Fortschritt der Geschichte regelmäßig in die Homepage zu integrieren (wenn was Gutes daraus wird, aber davon gehe ich mal aus ).

Zu den Post-Regeln:
  • beim Chara-Post ist euch überlassen wie ihr euren Charakter beschreibt, allerdings sollten sich andere eine ungefähre Vorstellung von ihm machen können.
  • alles was aus Sicht des Erzählers geschieht bleibt bitte *weiß*
  • alle Gedanken werden in der Farbe der Figur kursiv geschrieben
  • alle anderen Farben bleiben für Gespräche, wobei jeder Charakter direkt in der Beschreibung eine Farbe zugewiesen bekommen sollte.
  • NPC's erhalten dann die übrigen Farben

Zu Anfang müsste jeder der mitmachen will ungefähre Eckdaten für seinen Charakter posten (in einem gesonderten Post) und dann kann man direkt in die Geschichte einsteigen.
Ich fange mal an indem ich erst meinen Chara kurz umreisse und dann einen Anfang entwerfe.
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"Eine endliche Menge unterschiedlicher Symbole nennen wir ein Alphabet."


Zuletzt bearbeitet von WiseWolf am 23.07.2006, 16:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
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WiseWolf
Leiter der Irrenanstalt


Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Name:
Darwin

Herkunft:
Wurde in Dover geboren, hat sich dann mit 16 Jahren mit Freunden nach London durchgeschlagen, um der Dämonenbrut direkt entgegen zu treten. Bis jetzt war sein Kampf ziemlich aussichtslos, mittlerweile hat er alle seine Freunde in den Kämpfen verloren. Er hat wenig Kontakte geknüpft und bezeichnet sich auch selbst eher als Einzelgänger. Zur Zeit sucht er allerdings ein paar Leute mit denen er die Jagd erneut aufnehmen kann. Er lebt mehr oder weniger von der Hand in den Mund. Darwin ist jetzt 19 Jahre alt.

Ausrüstung:
Darwin ist ziemlich arm und hat daher kaum gute Ausrüstung zu bieten. Er trägt momentan ein (schon leicht angerostetes) Schwert und eine einfache Pistole (mit nur 16 Patronen). Er trägt eine Kevlar-Weste, die allerdings schon ziemlich durchlöchert ist und schwere Stiefel. Desweiteren hat er noch ein bisschen Nahrung und Wasser bei sich, sowie zwei Leuchtraketen und ein kurzes Drahtseil (ca. 3m).

Textfarbe für Gespräche: gelb
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Sturm zog auf. Auch wenn sie sich tief unter der Erdoberfläche befanden konnten die Bewohner der Covent Garden Station das bedrohliche Grollen des Donners hören. Ab und an vibrierte der Boden unter ihren Füßen wenn irgendwo über ihnen ein Blitz seine gewaltige Energie in die Erde entlud.
Darwin suchte in seiner Tasche nach den letzten Resten seines Proviantes. Seit Tagen hatte er nichts mehr gegessen, hatte sich zu Sparsamkeit gemahnt, doch jetzt konnte er dem zehrenden Hungergefühl nicht länger standhalten.

"Ah, da ist es ja! Ich dachte schon ich müsste hier endgültig verhungern."

Er holte das Stück Trockennahrung aus der Tasche und machte sich daran genüsslich hinein zu beissen. Genau in diesem Moment schoss ein junger Mann an ihm vorbei und entriss ihm seinen letzten Bissen. Es schien, als hätte er nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Darwin fiel es schwer zu reagieren, schließlich war er ausgehungert und müde. Früher hätte er den Anderen noch in der Bewegung fassen und niederwerfen können, doch jetzt erhob er sich träge und schwach und nahm mit langen Schritten die Verfolgung auf. Sein Schwert behinderte ihn dabei zusätzlich, da es nur mit einem ledernen Riemen auf dem Rücken befestigt war, und stetig hin und her schlug.
Der Brotdieb rannte direkt auf einen der U-Bahn-Schächte zu. Dass er dort auf Dämonen treffen konnte, schien ihn nicht zu stören. Darwin rannte ihm nach, auch wenn sein Verstand ihm sagte, es bleiben zu lassen, um sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben.

"Bleib stehen du Hurensohn! Weisst du nicht wo du hinläufst?? Das ist dein Tod, Mann!"
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Zuletzt bearbeitet von WiseWolf am 22.07.2006, 19:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Crylion
verweigert die Pillen


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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Name:
Kilian "the Gun"

Herkunft:
Boston, Massachusetts. Kilian wurde in einem stengen Elternhaus erzogen, blieb aber immer ein freundlicher, zuvorkommender Mensch, der allerdings die Begeisterung für Schusswaffen von seinem Vater erbte. Aufgrund dieser Liebe, ging er frühestmöglich zur Army, wo er sein können mit den Gewehren oft unter Beweis stellte, und außerdem eine ausbildung zum scharfschützen machte, was seine ohnehin schon außergewöhnliche Zielgenauigkeit noch weiter verbesserte. Als die Nachricht der Invasion Londons über die Medien der ganzen Welt ging, war Kilian 26 Jahre alt. Er lebte recht sparsam, weshalb er etwas geld ansparen konnte, welches er nun fast restlos ausgab, um sich einige hochmoderne Waffen zu besorgen und damit auf Dämonenjagd zu gehen. Er ließ alles was er zu Hause hatte zurück, um den Kreaturen aus der Hölle entgegenzutreten.

Ausrüstung:
Kilian hat fast nichts außer seinen 3 Waffen (2 Vulcanic Bolters, die er in 2 Halftern am Gürtel trägt, sowie einer Spark Rifle, welche er in einer Halterung auf dem Rücken trägt) In kleineren Gürteltaschen bewahrt er einiges an Munition für beide waffen, sowie geld, etwas proviant und ein paar weitere unwichtige Kleinigkeiten auf.

Textfarbe: Braun
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Crylion
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kilian saß auf einer Bank in der Covent Garden Station. Er hatte ein kleines weißes Tuch in der Hand und polierte fürsorglich seine große Spark Rifle. die zwei Vulcanic Bolter neben sich auf der Bank abgelegt.

Heute hatte ihn eine kleine Gruppe von vier Kreaturen in den U-Bahn Schächten angegriffen, die von den meisten Menschen als Stalker bezeichnet wurden. Sie hatten seiner groben Waffengewalt, sowie seinen Fähigkeiten als Schütze nur wniege Sekunden standgehalten. Einer war aber doch an ihn herangekommen und hatte ihm einen 20 cm langen aber nicht sehr tiefen Kratzer auf der Brust beigebracht, den er vor wenigen Minuten in der Station hatte behandlen lassen.

Nachdem er nun dort saß und einige Minuten, gedankenverloren seine geliebten Waffen poliert hatte, hörte er jemanden rufen:

"Gib mir mein Essen wieder oder ich drehe dir den Hals um du Bastard! Wenn dich nicht schon die Dämonen erwischen!"

(ooc: ich hoffe es ist erlaubt andere Charaktere etwas sagen zu lassen. denn das macht es mir leichter meine taten zu begründen usw. solange man nichts tut was auswirkungen für den charakter hat oder das gegen seine verhaltensmuster geht sollte das ja legitim sein)

Zwei Sekunden später sah er jemanden in heruntergekommenden Klamotten mit etwas essbarem in der Hand und einem gehetzten Blick einige meter von ihm entfernt zu einem der Schächte laufen. Weitere schnelle schritte waren zu hören die zu einem Verfolger gehören mussten. Er zog sofort den richtigen schluss aus der situation, legte das riesige Gewehr auf einen Schoß, griff sich einen Bolter und schoss dem flüchtenen blitzartig einen Meter vor die Füße.
Daraufhin bremmste dieser, von der kleinen, feurigen Explosion vor ihm erschrocken, hektisch ab und Stolperte dabei über seine eigenen Füße.

"Hör lieber auf den Mann! Ich weiß das du dies nur aus Hunger tust aber Stehlen ist nicht der richtige Weg! Und außerdem hat er mit den Dämonen recht, du hättest diese Flucht ohnehin nicht überlebt.",

rief Kilian dem gestürzten Mann zu, die Waffe auf ihn gerichtet.
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

[ooc]Natürlich kannst du auch alle anderen sprechen lassen, sonst kommt ja keine richtige Story zustande. btw: dein Typ is ja der Moral-Apostel schlechthin [/ooc]

Darwin stürzte sich auf den gestürzten Halunken und entriss ihm wutentbrannt seinen letzten Bissen Nahrung.

"Mann, du hast sie wohl nicht mehr alle, was? Besorg' dir dein Futter woanders!!"

Darwin stieß ihm mit dem Fuss in die Rippen, sodass der Gefasste leise stöhnte. Dann wendete er sich ab und ging mit großen Schritten auf den Schützen zu, während er genüsslich seine kleine Mahlzeit verzehrte. Mit vollem Mund sagte er:

"Hey, war escht ein schuper Schusch von dir, Mann! Danke. Ohne disch hätt isch ihn wohl nischt vor den Monstern gekriegt."
"Kein Problem. Ich helfe wo ich kann. Aber du hättest vielleicht nicht ganz so hart zu ihm sein sollen. Schließlich ist er auch nur ein armer Schlucker. Hat dir eigentlich noch nie jemand gesagt, dass man nicht mit vollem Mund spricht?"
"Hmm?? Was bist du denn für Einer? Der Typ hat mich beklaut, der hats nich anders verdient! Das war mein letztes bisschen Essen. Bin froh, dass ich überhaupt noch was hatte. Naja jedenfalls danke nochmal. Ich mach mich dann mal weiter."

sagte Darwin und wandte sich von dem hilfreichen Fremden ab, um tiefer in die Station zu gehen, wo es Quartiere gab in denen es warm und gemütlich war. Hier am Rande der Station, wo die U-Bahn-Schächte mündeten wurde es mit der Zeit unangenehm kühl, da sich der Wind von der Oberfläche seinen Weg durch die Schächte in die Tiefe bahnte.
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Crylion
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

[ooc] Ja ich dachte mir ich mache mal einen der bei D&D rechtschaffen gut wäre. vllt mache ich es ja nich ganz so extrem.... mal sehen[/ooc]

"Es ist schon traurig, wie die Invasion die Menschen zeichnet... wenn das so weiter geht löschen wir uns selbst aus.",

murmelte Kilian, als der Fremde davonging.

Er polierte noch ein wenig das Zielfernrohr seiner Spark Rifle brachte die Waffen vorsichtig an ihren Halterungen an und machte sich ebenfalls tiefer in die Station auf.

Die Covent Garden Station war ein mittelmäßig belebter Ort, wo ein großteil der wenigen Überlebenden unterkunft fand, sich erholte, oder, falls man ein wiederstandskämpfer war, seine verletzungen behandlen ließ und seine ausrüstung aufstockte. Kilian war schon sehr häufig hier gewesen, weshalb er viele der Händler, die Vorräte nach London schafften, gut kannte. Vorallem mit dem Waffen und munitions händler der Station, genauso ein Waffenarr wie er, verband ihn eine gute Freundschaft, was aufgrund der gemeinsamen leidenschaft auch kein großes wunder war.

Nun begab sich Kilian aber zu der kleinen Bar. Der dortige Barkeeper vermietete auch einige karge aber in diesen zeiten willkommende Unterkünfte.

Er betrat den kleinen Raum, welcher mit einigen Tischen sowie Bänken ausgestattet war. Die Wände waren behangen mit Zeitungsartikeln aus der Anfangszeit der Invasion. Zu dieser zeit war die zahl der Wiederstand leistenen noch gut und gerne fünf mal so groß wie jetzt. Der Rest war geflüchtet.... oder hatte es zumindest versucht.

Kilian setze sich an einen der wneigen noch intakten Barhocker und grüßter Monar den Wirt:

Einen schönen guten Abend wünsche ich! Würde es dir etwas ausmachen mir einen Cuba Libre zu bringen?
[ooc] Hmm meinst du es is unrealistisch das sie zu notzeiten sowas "aufwendiges" zu trinken haben? naja egal nen paar limonen werden die Händler schon besorgen können ^^[/ooc]


Quatsch! Für dich doch immer. Schön dich lebend hier wiederbegrüßen zu dürfen.,

sagte Monar und machte sich an die Zubereitung des Drinks.

Gibt es vielleichit was Neues? Irgendwas zu tun? Du weißt ja ich werde hier melancholisch [ooc] also normalerweise bin ich gut im umgang mit fremdnwörtern... aber hier bin ich mir jetzt ncih so sicher ob das passt ^^[/ooc] wenn ich nichts zu tun habe.

Der etwas schmächtig gebaute Mann hinter der Theke schob Kilian den Drink zu.

Tut mir leid aber Strohhalme sind aus,
informierte der Barkeeper mit einem schelmischen Lächeln.
Aber was zu tun gibts natürlich. Wie immer... Die Späher sagen, dass sich mal wieder nen Haufen Gremlins im Östlichen bahn Schacht sammeln... wollen wohl eh nur wieder rumschnüffeln und nach schwachstellen in unserer Verteidigung gucken...ich mache mir da keine großen Sorgen aber nich das sie womöglich noch tatsächlich eine finden. Könntest dich also nützlich machen und die zu Klump ballern.

Kilian genoss seinen Drink wie immer. Und die Aussicht auf den nächsten Kampf zauberte eine gewisse Vorfreude in seine Augen.

Weißt du was? Ich glaube ich weiß jemanden den ich mitnehmen könnte. Ich habe eben einem geholfen, dem sein Essen geklaut wurde. Er hat sich soweit ich erkennen konnte auf den weg zu den Unterkünften gemacht. Er hatte ein Schwert und sah nich' wie jemand aus der geld hätte. Hast du gesehen und weißt wo er ist?

Hmm, ne. Tut mir leid, aber ich könnte mich nich erinnern den gesehn' zu haben.

Na dann suche ich ihn eben. Bis später.,

verabschiedete scih Kilian und legte beim Aufstehen das Geld für den Drink auf die Theke.
Schlendernd machte er sich auf den Weg zu den Unterkünften.
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WiseWolf
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Darwin wälzte sich hin und her. Seit Wochen hatte er nun schon keinen Schlaf mehr gefunden. Das Grollen des Donners, das Kreischen geflügelter Bestien in den Himmeln von London und nicht zuletzt sein leerer Magen raubten ihm den Schlaf. Er nutzte die Zeit um nach zu denken, über die letzten Tage und Wochen - und über die Toten. In wenigen Tagen hatten einige größere Dämonen viele seiner Mitstreiter getötet. Darwin war letztendlich nur entkommen, weil er einen geschützten Unterschlupf gefunden hatte, wo er warten konnte. Und so wartete er vier lange Tage, ehe er einen freien Weg in den Untergrund hatte. Jedoch war er zwar entkommen, doch die grausamen Bilder des Gemetzels verfolgten ihn und erschienen immer wieder vor seinen Augen.
Seine Kehle war staubtrocken, also richtete er sich auf, um einen Schluck Wasser zu trinken. In diesem Moment klopfte es an der Wand. Jemand schob den Vorhang zur Seite, der das Quartier von den Fluren trennte und sagte:
"Wie lange willst du hier noch so herum lungern?"
"Hab ich vielleicht ne Wahl?" entgegnete Darwin. Doch Kilian ließ sich von der Forschheit des Jungen nicht beeindrucken.
"Du siehst so aus, als könntest du ein wenig Geld brauchen. Ich hätte da vielleicht ein lukratives Angebot für dich."
"Aha, und was bitte könnte das sein?" Darwin versuchte Desinteresse zu heucheln.
"Tu nicht so, als hättest du eine Wahl. Ich soll einen der östlichen Kanäle von den Dämonen säubern. Die machen da schon wieder Ärger. Ich würde es auch allein schaffen, aber ich dachte du würdest dir vielleicht gern was dazu verdienen?"
"Wieviel würde für mich denn dabei rausspringen?" fragte Darwin jetzt schon neugieriger.
"Es sollte reichen, um dich damit einige Wochen über Wasser zu halten. Also, was sagst du?"
"Wahrscheinlich hab ich wirklich keine andere Wahl. Aber ich rate dir mich nich übers zu hauen, Mann. Ich sehe vielleicht harmlos aus, aber ich kann ganz schön wütend werden." knurrte Darwin. Kilian hatte ein wissendes Lächeln aufgesetzt:
"Davon bin ich überzeugt. Also, lass uns aufbrechen!"
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Crylion
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BeitragVerfasst am: 22.07.2006, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kilian half seinem neuen Mitstreiter auf.

"Mein Name ist Kilian. Für Manche auch "The Gun", aus einem Grund den du sir sicher denken kannst. Und wie ist dein werter Name?",
versuchte er übertrieben höflich zu klingen.

"Du bracuhst gar nich so überheblich zu tun, nur wiel du nen paar teure Knarren hast! Ich bin Darwin..."
"Na gut Darwin. Ich werde dir gleich vorweg ein Zeichen der guten Zusammenarbeit geben. Folge mir"

Mürrisch trabte Darwin Kilian hinterher. Sie gingen zu einem kleinen Stand, an dem Waffen verkauft wurden. Der Händler begrüßte sie mit einem strahlenden Lächeln.


"Mensch Kilian altes Haus! Wusste ichs doch das du wiederkommst. Wer wäre deinen Waffenfähigkeiten schon gewachsen?"
"Nun übertreib mal nich Brunko. Immerhin baue ich auf deine Munition."
Darwin betrachtete das ganze etwas skeptisch.
"Naja ich bin auf jeden Fall hier um meinem Begleiter hier etwas gutes zu tun. Gib ihm das tödlichste Katana was du auf Lager hast. Sein Schwert hat seine beste Zeit wohl schon lange hinter sich."
Er wandte sich zu Darwin.
"das muss fürs erste reichen. Von unserer Belohung kannst du dir ja auch andere Waffen kaufen aber bis dahin wird das neue Schwert schon reichen"

Darwin war etwas überrascht. Er hatte keine Almosen erwartet.
"Ähh... danke?"

Kurze Zeit später erschien Kilians Freund, ein gestählter Hüne, mit einem edel geschwungenen Katana in einer spärlich verzierten Scheide zurück, welche er Darwin in die Hand drückte.
"Gib mir dein Altes. Vielleicht kann ich noch was mit anfangen."
Zögerlich folgte Darwin der Anweisung.
Als Kilian in seinen Geldbeutel greifen wollte, kam ihm der Händler zuvor:
"Das is umsonst. So teuer sind die Dinger nich das ich dafür Geld von nem guten Freund verlangen müsste", sagte er und zwinkerte seinem Gegenüber zu.
Kilian dankte ihm, verabschiedete sich und bedeutet Darwin, ihm zu ihrem Ziel, dem Östlichen Tunnel, zu folgen.

Nun hatte Darwin wieder den skeptischen Blick aufgesetzt. Er grübelte darüber nach, ob es vielleicht gar nicht so schlecht wäre als er gedacht hatte, mit jemand fremdem auf die Jagd zu gehen. Schließlich beschloss er aber, dies vorerst nciht zu zeigen,; er wollte seinen Partner erst etwas mehr begutachten.
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WiseWolf
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BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 01:38    Titel: Antworten mit Zitat

Der Tunnel war düster, man konnte kaum die Hand vor Augen sehen. Alle 20 Meter erhellte eine schwache Lampe den alten Schacht, bot jedoch kaum Licht um tatsächlich etwas erkennen zu können. Darwin schauderte es. Er hatte zwar schon einige Kämpfe hinter sich gebracht und auch schon viele der alten Tunnel durchquert, dennoch flößte ihm die Dunkelheit immer wieder aufs Neue Angst ein. Kilian verzog keine Mine. Wenn er Furcht verspürte, dann wußte er sie gut zu verstecken. Aus dem Tunnel blies ihnen ein kalter Wind entgegen, ein Zeichen, dass das Gewitter an der Oberfläche noch immer tobte. Auf dem Boden bahnte sich ein Rinnsal aus eiskaltem Wasser den Weg in die Eingeweide der alten Stadt. Es roch nach verfaultem Fleisch und Feuchtigkeit.
Kilian zog seine Bolter aus den Halftern, außerdem bewegte er sich jetzt bedachter und viel langsamer als zuvor. Er flüsterte:

"Ab jetzt keine lauten Geräusche mehr!"

Darwin nickte. Mit einer leichten Bewegung zog er das neue Katana hervor und hielt es mit festem Griff in beiden Händen. Dann folgte er Kilian in das Unheilvolle Dunkel. Minutenlang geschah nichts. Stille umgab die Beiden, während sie sich langsam aber stetig tiefer in den Tunnel bewegten. Beide lauschten angespannt, doch es war absolut kein Geräusch zu vernehmen.

Und dann waren sie da! Vier ausgewachsene Stalker hatten sie umzingelt und kamen bedrohlich auf sie zu. Weder Kilian noch Darwin wussten wie sie sich so nahe hatten heran schleichen können ohne das geringste Zeichen ihrer Anwesenheit zu geben.

"Verdammter Mist! Wie konnten die uns einkreisen?? Sind wir so blöd? Die Viecher sind doch sonst nich so schlau! Wir sind geliefert, Mann!"
"Hey, ganz ruhig! Mit ein bisschen Glück kommen wir hier ohne einen Kratzer raus, verlass dich drauf." versuchte Kilian Darwin zu beruhigen.
Darwin hob seine Klinge um auf einen Angriff der Stalker vorbereitet zu sein. Kilian stellte sich Rücken an Rücken mit ihm. Sie waren auf alles gefasst!
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Crylion
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BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Langsam zogen die Stalker den Kreis um die beiden enger. Die Mordlust war ihnen ins Gesicht geschrieben. Außer ihrem leisen Knurren war nichts zu hören. Beide Gruppen warteten auf eine Regung der anderen. Kilian wagte nicht zu sprechen, doch Darwin wurde immer nervöser.

"Verfluchte Scheiße!", rief er und starrte dabei unentwegt in die dämonischen Fratzen.
Kilian versuchte hastig ihn zur Ruhe zu bewegen. Dies nutze einer der Stalker und sprang sie von der Seite an, die tödlichen Klauen nach vorne gereckt.
Blitzartig schnellte der erfahrene Schütze herum und erwischte die Bestie dierekt vor sich in der Luft mit seinen Boltern ins Gesicht. Das Untier war sofort Tod und viel als zerrissenes, schwarzes Knäuel zu Boden. Noch bevor sie den feuchten Stein erreichte griffen die übrigen Bestien an. Eine weitere viel Kilians Waffen zum Opfer, eine andere Sprang Darin an und riss ihn zu Boden. Während sein Begleiter seinerseits mit dem letzen Stalker rang, welcher in erwicht hatte, während er abgelenkt war, lag Darwin auf dem Rücken, sein Schwert lag nutzlos neben ihm. Geifer aus dem Maul der des Dämons tropfte ihm ins Gesicht, während er versuchte diesen abzuwerfen. In einer Mobilisierung seiner Kräfte gelang ihm dies, wobei er sich aber einen tiefen Kratzer am linken Arm einfing. Die Bestie wurde von ihm geschleudert, sprang aber sofort wieder auf ihn zu. Doch der junge Kämpfer reagierte in seiner Todesangst, griff das Schwert und schwang es in Richtung des anfliegenden Stalkers. Es blitze im Licht einer Lampe auf und zerteilte die Höllenbestie in der Luft.

"Wow! Das Ding ist wirklich scharf!", sagte er und hatte dabei fast den letzten Stalker vergessen, welcher ja noch mit Kilian kämpfen musste. Hastig wandte er sich um und sah noch wie Dämonenblut von seinen Waffen wischte.
"Verdammt! Wo kamen die her? Du hast dich gut geschlagen. Ist das an deinem Arm was ernstes?", fragte Kilian und half Darwin auf die Beine. Schmerhaft wurde sich dieser seiner Verletzung bewusst.
"Also wenn du etwas zum Verbinden hättest wäre es schon gleich viel besser!", entgegnente er zynisch.
Der ältere nam eine kleine, fast verbrauchte Rolle Mullbinden aus einem seiner Beutel und machte sich an Darwins Ärmel zu schaffen.
"Willst du zurück oder suchen wir weiter nach den Gremlins?"
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

"Klar suchen wir weiter, Mann! Jetzt wirds doch erst richtig spannend!"

Kilian bemerkte eine Veränderung an seinem Begleiter, eine Veränderung die ihm Unbehagen bereitete. Darwins vorher trübe Augen leuchteten plötzlich vor Mordlust und das gefiel Kilian gar nicht. Einen Draufgänger an seiner Seite konnte er hier und jetzt wirklich nicht gebrauchen. Er wusste, er musste immer ein Auge auf Darwin haben, damit dieser sich nicht unnötig in Gefahr begab.

"Jetzt mal ganz ruhig Kleiner. Wir wollen hier nichts überstürzen. Die Gremlins werden uns schon nicht davonlaufen."

Darwin sprang unvermittelt auf, sodass Kilian unwillkürlich zusammen zuckte. Die Wunde an seinem Arm schien Darwin plötzlich überhaupt keine Schmerzen mehr zu bereiten. Mit großen Schritten marschierte er in die Dunkelheit. Kilian folgte ihm wachsam.
Nach etwa einer halben Stunde kamen sie an einen großen Raum, eine Art Kreuzung an der sich die vielen Gleise der Londoner U-Bahn trafen und verzweigten. Hier war das Licht besser. Große Lampen hingen von der Decke die jede mehrere helle Glühbirnen trugen. Sie erinnerten Darwin irgendwie an Kronleuchter, auch wenn sie wenig Ähnlichkeit damit besaßen. Wasser tropfte von der Decke und die einzelnen Tropfen schlugen mit lautem Echo in den Pfützen auf, die sich über die Zeit gebildet hatten. Darwin wollte bereits weiter, doch Kilian hielt ihn zurück:

"Langsam Kleiner. Schau mal da hinten."

Kilian zeigte auf eine Kreatur am anderen Ende des Raumes, die sich an einem alten U-Bahn-Waggon zu schaffen machte. Sie war groß, fast zwei Meter schätzte Kilian die Größe.

"Hab ich doch längst gesehen, Mann. Und nenn mich nich immer Kleiner!" raunte Darwin zurück.
"Wir teilen uns auf. Ich werde von rechts kommen und seine Aufmerksamkeit auf mich lenken. Du kommst von links und fällst ihm in den Rücken. Klar?"
"Ja Mann, alles klar! und jetzt los."

Der Dämon schien sie noch nicht bemerkt zu haben. Sie wagten sich weiter vor, während sie sich immer noch weiter entfernten. In diesem Moment stolperte Darwin über eine lose Eisenstange die auf dem Boden vor ihm lag. Er hatte bei aller Vorsicht nicht auf seine Füße geachtet. Mit einem lauten metallenen Geräusch rollte die Stange ein paar Meter vorwärts, bis sie schließlich von einer Pfütze gestoppt wurde und das Geräusch verstummte. Der Dämon wirbelte herum. Kilian hatte sch verschätzt, das Ding war wesentlich größer als zwei Meter und zu allem Überfluss auch noch bewaffnet. Die Waffe war so groß, dass ein Mensch sie unmöglich hätte führen können, doch die Kreatur war damit blitzschnell. Schon feuerte sie den ersten Schuss in Darwins Richtung. Darwin hatte bereits mit seinem Ableben gerechnet, doch zu seiner Überraschung bewegte sich das Geschoss extrem langsam. Darwin grinste und sprang mit einem lockeren Satz zur Seite. In diesem Moment hörte er Kilian schreien:

"Mach dich da weg, das Geschoss wird explodieren!!"

Darwin verstand die Aufregung nicht ganz, tat aber was Kilian gesagt hatte. Gerade noch rechtzeitig, denn als das Geschoss auf die Wand hinter ihm traf detonierte es in einer gewaltigen Explosion, die einen Teil der Wand komplett weg riss. Darwin atmete tief durch und hob sein Schwert. Er war bereit auf das Monster anzustürmen, dass sich mittlerweile Kilian zugewandt hatte und eine ganze Salve der tödlichen Geschosse auf ihn abfeuerte. Kilian wich ihnen aus so gut er konnte und schaffte es so die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Darwin nutzte die Chance und stürmte mit erhobenem Schwert auf die Kreatur zu. Mit einem gezielten Hieb zerteilte er den Schädel des Riesen, sodass dieser augenblicklich zusammenbrach und reglos liegen blieb.
Kilian war erleichtert, aber auch ein wenig wütend:

"Paß das nächste Mal besser auf wo du hin trittst. Das eben hätte uns beide den Kopf kosten können!"
Doch Darwin schien ihn gar nicht gehört zu haben. Er machte sich bereits an dem Koloss zu schaffen. Wahrscheinlich suchte er nach irgendetwas Nützlichem.
"Schau mal hier, die Waffe hat ein paar extra Battery-Packs, die können wir sicher gebrauchen. Und hier - der Typ hat nen kleinen Schildgenerator, leider schon fast verbaucht, nur noch drei Ladungen."
Darwin hielt ihm übertrieben auffällig den Generator vor die Nase, um unbemerkt einen kleinen lila Kristall in seine Tasche gleiten zu lassen, von dem Kilian noch nichts bemerkt zu haben schien.
"Naja da hat sich der Aufwand wenigstens gelohnt. Zeig mal die Battery-Packs. Ich glaub die könnten meiner Spark Rifle noch einiges an Durchschlagskraft zusätzlich geben. Den Generator kannst du meinetwegen behalten."
"Wow, wie gnädig!" sagte Darwin trotzig und befestigte den Schildgenerator an seinem Gürtel. Kilian hielt ihn zur Eile an:

"Los weiter, ich habe wirklich keine Lust die ganze Nacht hier zu verbringen."
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BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nun war Kilian sehr vorsichitig geworden. Sie gingen von der Kreuzung wieder weiter Richtung Osten und der Schütze schlich dabei regelrecht über den Boden. Darwin aber war ungestüm wie immer und schien unbesorgt zu sein. Einige Minuten lang geschah auch nichts. Kein weiterer Stalkerangriff oder ähnliches. Allerdings war nun das Licht wieder nur sehr spärlich und so musste Kilian seine Augen stark strapazieren um in dem Dämmerlciht eventuelle Gefahren zu erkennen. Allerdings musste in der Nähe einer der Aufgänge sein, denn die Luft war etwas weniger abgestanden und ein leichtes Lüftchen wehte durch den Schacht.

"Hier muss gleich ein Aufgang sein. Wir sollten aufpassen. Die Gremlins sind vermutlich dadurch rein gekommen und müssen in der Nähe sein.", warnte Kilian seinen Begleiter, woraufhin auch dieser etwas ruhiger wurde.

Und tatsächlich. Wenige Augenblicke später sahen sie eine kleine Gruppe von Gremlins an einem ehemaligen Bahnsteig stehen. Es waren vier mittelgroße Gestalten. Alle trugen rostige Messer und Schwerter bei sich. Über ihnen flackerte eine herunterhängende Lampe.

Kilian winkte Darwin näher zu sich.

"Gleiche Taktik wie vorhin. Ich lenke sie ab und du versuchst dich um sie rumzuschleichen. Aber diesmal werde ich meinen Job besser machen... dann solltest selbst du es schaffen unbemerkt an sie heran zu kommen."
"Was soll das denn heißen?"
Aber Kilian zeigte nur in Richtung eines umgestürzten Bahnwaggon
Darwin varstand und machte sich mürrisch bereit.


"Du weißt genau das es ein dierekter Befehl von Shulgoth ist! Heute noch müssen wir zu dem Menschenpack und zum wiederholten mal ihre Verteidigung ausspionieren! Ganz egal ob wir dabei unser Leben aufs Spiel setzen oder nicht! Also los jetzt! Wir müssen uns auf den Weg machen!", fauchte der Gremlin in ihrer Sprache. Er bedeutete seinen Begleitern sich zu formieren und durch den Schacht zu ziehen. Als sie dich zum gehen umwandten, sahen sie einen Menschen mit einer großen Waffen in der Hand. Mehrere Geschosse flogen bereits auf sie zu. Nur die beiden Gremlins die vorne gestanden hattenkontnen sich noch retten. Die anderen zwei wurden von den Funken sprühenden Geschossenen erfasst und fortgeschleudert. Sie blieben regungslos liegen. Der anscheinend Befehlshabenden Gremlin zerschlug in der Dämonischen Sprache fluchend die Glühbrine über ihnen und legte den Bahnsteig so in Dunkelheit. Er wollte so versuchen die Menschen umgehen so können denn Gremlins konnten in Dunkelheit sehen. Als er sich in Bewegung setzen wolte hörte er hinter sich ein gurgelndes Geräusch und anschließend einen dumpfen Aufschlag.
"Noch einer? Verflucht!"

Es machte ein schmatzendes Geräsuch als Darwin sein Katana aus dem Monster zog und wieder hinter einer Ecke verschwand. Er verspürte eine Tiefe Befriedigung beim Töten die ihn nun in eine wahre Euphorie versetze. Als er in die Dunkelheit spähte sah er aus Kilians Richung rötliches Licht.
Ein Kampf? Oder nur ein Versuch etwas Licht ins Dunkel zu bringen? Umso besser. Den letzen bekomme ich auch noch!

Kilian schoss an die Decke um vor sich ein wenig Licht zu haben. Seine Spark Rifle hatte er fallenlassen um mit seinen Boltern für Helligkeit zu sorgen. Langsam ging er rückwerts in eine Ecke des Tunnels, um nicht von hinten angefallen werden zu können.
Nun hörte er auf zu schießen und lauschte. Stille.
Nach einigen Sekunden, als er schon fast dachte Dawrin hätte beide Gegner ausgeschaltet, erschien urplötzlich ein blau leuchtenes Augenpaar vor seinem Gesicht. Er war vor Schreck wie gelähmt, schoss aber durch den Schreck ausversehen aus den Boltern. Sie waren neben seine Füße gerichtet, weshalb sie keinen Schaden an dem Feind anrichten konnte. In dem kurzen Lichtflackern konnte er die Konturen des Monsters sehen und.... und er meinte für einen Bruchteil einer Sekunde einen Schatten hinter dem Dämon entlanghuschen gesehen zu haben. Kilian erwartete jeden Augenblick die Klinge des Monsters in seinem Körper. Doch mit einem lauten Fauchen ging das Untier zu Boden. "Das war knapp. Danke."
"Bitte., anwortete Darwin mit einem freudigen Unterton, der Kilian an das Mordlustige Funkeln in seinem Blick erinnerte. Er schauderte.
Erschöpft und mitgenommen machte er sich auf den Rückweg. Und zurück ins Licht, wo ihn das der plötzlich so ruhige zufriedene Gesichtsausdruck Darwins noch weiter beunruhigte.

[ooc] langsam erschöpft mich das viele schreiben ^^[/ooc]

[EDIT] hab mal die Schriftfarbe geändert, das dunkle Blau konnte man kaum lesen [/EDIT]
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WiseWolf
Leiter der Irrenanstalt


Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 2690
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

[ooc]Echt? mir fängts gerade an richtig Spass zu machen [/ooc]

Wieder mal überlebt. Hab ich das eigentlich verdient?, dachte Darwin, als sie in den Schutz der Station zurückkehrten.
Kilian war frohen Mutes und ging direkt zum Barkeeper, Darwin folgte.

"Hey Monar, altes Haus. Da sind wir wieder."
"Wow", sagte der Barkeeper sichtlich erstaunt, "das ging ja schneller als ich dachte. Naja aber so ganz ohne Blessuren seid ihr wohl doch nicht davon gekommen, was?" Er deutete mit dem Kopf auf Darwins verbundenen Arm.
"Ja der Kleine hat ein bisschen ws abgekriegt, aber das wird schon wieder. Er ist eben noch nicht ganz so erfahren. Aber das lernt er schon noch.", sagte Kilian grinsend und Darwin entgegnete:
"Ich bin nicht klein! Und lernen muß ich auch nichts, klar?"
"Jaja, beruhig dich Junge. Also Monar, wie sieht es mit der Belohnung aus?" Kilian legte ihm je ein Ohr der vier Gremlins auf die Theke und fügte lächelnd hinzu "Die sind Geschichte."
"Ach ja, die Belohnung. Also der offizielle Preis waren 500 Credits, aber da ihr zu zweit seid, und im Anbetracht der Situation geb ich euch 250 Credits extra. Na was sagst du Kilian?"
"Ich sage, dass du ein verdammtes Schlitzohr bist. Aber ws solls, es sind harte Zeiten und ich kann mir den Verdienst wohl kaum aussuchen. Also her damit."

Monar reichte ein Bündel Geldscheine über den Tisch. Kilian steckte 450 Credits in die eigene Tasche und gab Darwin die restlichen 300.

"Hey ich dachte wir wären Partner?", sagte Darwin beleidigt, da er sich betrogen fühlte.
"Ohne mich wärst du ja wohl kaum noch am Leben oder? Ich denke da steht mir ein größerer Anteil an der Beute zu. Später, wenn du besser bist, teilen wir fifty-fifty."
Darwin knurrte unzufrieden, sagte aber nichts mehr. Er steckte die 300 Credits in seine Tasche und verließ das Geschäft. Von drinnen hörte er Kilian rufen:

"Wenn du noch mehr Aufträge willst, triff mich morgen gegen 15:00 hier vor dem Laden."
"Alles klar, Mann. Ich denk ich werd da sein!", rief Darwin zurück, dann bog er in die kleine Einkaufsstrasse der Station. Er wollte unbedingt herausfinden, was es mit diesem Kristall auf sich hatte.
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Crylion
verweigert die Pillen


Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 3934
Wohnort: Langenhagen

BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

"Na toll.... nich mal die Hälfte bekomme ich.... aber immerhin. Eigentlich brauche ich's ja dringend. ", murmelte Darwin auf seinem Weg durch den Gang der Händler.

Er kaufte sich neuen Proviant und eigenes Verbandszeug. Hoffentlich brauche ich es nich gleich bei unserer nächsten Mission.

Als er zum Waffenstand kam wollte er sich eigentlich Schusswaffen aussuchen aber ihn überkam die Erinnerung an das herrliche und befriedeigende Gefühl beim Töten mit seinem Schwert.
Schnell ging er weiter.

Er schlenderte noch einige Minuten gelangweilt die Geschäfte entlang. Er betrachete gerade das Sortiement an Waffenerweiterungen als er fauchende und klackende Laute aus seiner Hosentasche vernahm. Da ihn der Händler seltsam anguckte ging er schnell weiter und geradewegs in sein Quartier. Dort holte er den Kristall heraus und war überrascht. Er leuchtete nun in einem tiefen Rot und die Geräusche schienen von dem erbeuteten Gegenstand herzurühren. Erschrocken lies er ihn fallen. Er schlug auf dem Boden auf, zerbarst aber nicht, wie Darwin entsetzt angenommen hatte, sondern erhielt keinen Kratzer. Allerdings färbte sich das Leuchten nun blau!

Stille.

"Was zur Hölle war denn das?" sagte Darwin laut.
Er nahm ihn vorsichtig wieder auf, als sich der Kristall nach kurzer Zeit wieder lila gefärbt hatte. Urplötzlich wurde er doch wieder rot. Das Fauchen und Klacken erklang nun schneller, aufgeregter und lauter. Schnell stopfte der erschrockene junge Mann das Erbeutete unter seine Kissen.

[ooc] verflucht... mir sind sozusagen 2 alternativen eingefallen was nun passieren kann.... aber ich will mich ncih entscheiden... ich schreibe einfach beide und du entschiedest welches du weiterschreibst. das sol ne ausnahme sein[/ooc]

[Variante 1]
Über den Vorfall nachgrübelnd ließ sich Darwin an der Wand, gegenüber seiner Schlafstätte hinabsinken. Nach einigen Sekunden, des verschnaufens, gab es plötzlich einen lauten Knall und sein Kopfkissen flog an die Decke. Darwin konnte in seinem Schrecken einen Blick auf einen großen Brandfleck und mehrer Kristallsplitter im am Kissen erhaschen.
Hastig steckte er den Kopf aus seinem Quartier um zu sehen ob jemand den Krach gehört hatte. Aber er hatte Glück. Es war wohl niemand in der Nähe. Er ging zu seinem Bett und endeckte an der Stelle wo der Kristall gelegen hatte weitere Spuren der Detonation. Glücklicherweise war sein Kissen noch in einem Stück.
Mein Gott was war das denn für ein höllisches Ding? Und warum ist es explodiert?, fragte er sich lautlos. Aber da er niemandem von seinem Fund erzählen wollte, würde er es wohl so schnell nicht erfahren. Fast noch zitternd aufgrund des vielen Erschreckens, legte er sein halb zerstörtes Kissen an seinen Platz und versuchte zu schlafen. Nach einer Stunde viel er in einen leichten Schlummer...

[Variante 2]
Über den Vorfall nachgrübelnd ließ sich Darwin an der Wand, gegenüber seiner Schlafstätte hinabsinken. Was könnte das für ein Scheißding sein?... Verflucht! haben die Gremlins nicht ähnlich geklungen? Vielleicht ist das eine Art Kommunikator der Viecher! Scheiße... sollte ich Kilian nun doch davon erzählen?... Nein... ich versuche erstmal das selbst rauszukriegen
Er wusste das er für ihren Auftrag am nächsten Tag Schlaf brauchen würde. So legte er sich hin und versuchte einzudösen. Immer auf erneute Geräusche aus dem verteufelten Kristall gefasst.
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