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Eine WoW Geschichte...

 
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Crylion
verweigert die Pillen


Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 3934
Wohnort: Langenhagen

BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 14:19    Titel: Eine WoW Geschichte... Antworten mit Zitat

Ich habe mich hin und wieder in phasen der langeweile daran geamcht, eine kleine geschichte zu schreiben, welche in der World of Warcraft angesiedelt ist. Ich den meisten Gildenforen habe ich diese gepostet um etwas feedback zu bekommen. Hier will ich dies auch tun ^^ also hier ist sie :

Kapitel 1

Tharon standen die Schweißperlen auf der Stirn. Eine leichte Brise umwehte ihn und der Himmel war wolkenlos blau. Der junge Magier stand nahe seiner Abtei auf dem weichem Rasen von Northshire, und schaute mit einem konzentrierten Geschichtsausdruck auf den zähnefletschenden Wolf der kampflustig und durch den Hunger getrieben auf ihn zugestürmt kam. Er spürte wie sich ein kribbelndes Gefühl in seinen Armen breit machte, und langsam seine Finger eroberte. Deutlich nahm er wahr wie sich allmählich große Hitze auf seinen Handflächen bildete. Es war wieder einmal das großartige Gefühl der Magie das er schon so oft in seinem Training verspürte. Allerdings war das nun sein erster echter Kampf gegen ein , ihm nicht gerade freundlich gesonnenen Geschöpf , weshalb er am ganzen Körper zitterte was ihm sehr schnell bewusst wurde, denn seine lange blaue Lehrlingsrobe bewegte sich mehr als es der Wind verursacht haben könnte. Das ist doch ganz einfach! Keine Aufregung Tharon!, ermahnte er sich in Gedanken selbst. In diesem Moment der Nervosität zuckten ihm einige Erinnerungen über sein bisheriges Leben als Magierlehrling durch den Kopf.
Lange Jahre hatte er in der Abtei bei Meister Khelden gelernt, die Energien in seinem Körper zu konzentrieren und nach außen zu „befördern“. Es hat ihn sehr viel Übung gekostet bis er es geschafft hat eine einfache Kerze zu entzünden, was ihm damals wie eine weltbewegend großartige Leistung vorkam. Jetzt dachte er nur wie er diesen Wolf wohl mit der Kraft, gerade mal eine Kerze zum brennen zu überreden, erlegen sollte. Nach diesem ersten Erfolg hatte es noch knapp ein Jahr gebraucht bis er seinen Händen größere Flammen entlocken konnte. Seit Jahren trainierte er um diese immer und immer größer und mächtigger werden zu lassen. Nach nun 5 Jahren in der Ausbildung hatten sie eine beachtliche Größe erreicht.
Groß genug um diesen Wolf das Fürchten zu lehren? Er ließ es einfach darauf ankommen als er in einer plötzlichen Bewegung seinen linken Arm ausstreckte und die feurige Kugel, die sich innerhalb der wenigen Sekunden in der Hand gebildet hatte, auf den Wolf schleuderte. Dieser, von der feurigen Kraft getroffen, starb sofort. Sein Gesicht war verbrannt und seine, durch die unglaubliche Hitze teilweise geschmolzenen Augen flossen langsam aus den Höhlen. Ein grausiger Anblick, der den jungen Magier dazu veranlasste sein Frühstück erneut zu schmecken. Direkt nachdem der Feuerball seine Hand verlassen hatte, ergriff Tharon eine geistige Erschöpfung, die bei allen Magiern auftritt nachdem sie ein Teil ihrer Energie in Form eines Zauberspruches verbraucht haben. Hmm , ich sollte noch in der Lage sein, eine weitere Kugel dieser Größe zu erschaffen..., ging ihm durch den Kopf. Aber vernünftig wie er war lies er es lieber sein und entschied, dass er sich vielleicht besser von dem Schock seines ersten Kampfes erholen sollte. Einer der anderen Schüler will sich doch eine Kette mit Wolfszähnen machen... wie war noch gleich sein Name?! Ach egal er wird sicher ein paar Kupfermünzen dafür rausrücken. Nachdem Tharon dem toten Wolf ein paar Zähne entfernt hatte, die sich durch das Verkohlen des Fleisches gelockert hatten, ging er, noch immer eine leichte geistige Erschöpfung spürend, zur Abtei zurück, wo er noch wiederwillig in die Bibliothek ging. Er wollte zwar keine alten Bücher über langweilige alte Magier lesen, aber er zwang sich selbst dazu, denn er musste in seiner Ausbildung auch etwas über die großen Magier von Azeroth wissen. So schrieb es Meister Khelden vor, und Bruder Paxton, der Bibliothekar, sorgte dafür das dies auch geschah.

Als Tharon am nächsten Morgen erwachte wartete Meister Khelden schon ungeduldig an seinem Bett. „Mein Gott warum schläfst du nur so lang? So sehr kann dich das Training doch nicht schwächen! Du solltest dich nicht so verausgaben! Jetzt steh schon auf und iss was, und dann fahren wir wie immer mit dem Training fort. Mir ist zu Ohren gekommen das du gestern leichtsinnigerweise einen der Wölfe draußen erlegt hast. Dies ist dir zwar nicht verboten, denn sie sind ja eine echte Plage, aber ich möchte trotzdem nicht das du dein Leben riskierst! Du konntest dir nicht sicher sein ob du ihn nicht verfehlst oder er es womöglich überlebt und dir an die Kehle springt! Also unterlasse so etwas bitte bis du erfahrener bist. Und nun steh endlich auf, und beeil dich!“ Mit diesen Worten verlies er das Zimmer. Tharon verharrte im Bett seine Schritte im Gang verhallt waren.

„Stiftet sie schon wieder Unruhe?“, hörte Tharon seinen Meister sagen als er sich, nach einem ausgiebigen Frühstück, dem großen Trainingsraum näherte. Alle Schüler trainierten hier, und das waren nicht ausschließlich Magier, sondern auch Krieger, Schurken und andere Magiewirker. Langsam schritt Tharon auf seinen Meister, und den mit dem er dort sprach, den er noch nicht sehen, aber schon an der Stimme als Bruder Paxton erkennen konnte, zu.
„Naja sie...sie... steckt ganz einfach die anderen mit ihrem Hochmut und ihrer Leichtsinnigkeit an.“, konnte er durch das Sprachgewirr der anderen Schüler hören.
Tharon konnte erkennen wie sich die Stirn seines Meisters in Falten legte.
„Was soll ich den tun?! Wir können leider nichts dagegen unternehmen, sondern nur hoffen das sie ihr Training so früh wie möglich abschließt! Ich musste noch nie einen Schüler aus der Abtei verbannen, und das werde ich auch jetzt nicht tun, nur weil sie sich nicht so verhält wie andere Schüler, auch wenn sie damit Unruhe unter den anderen verbreitet.“ Tharon war langsam näher gekommen und sah nun wie Paxton wieder an die Arbeit ging und Khelden sich zu ihm umdrehte. „Ah da bist du ja endlich! Ab mit dir zu den anderen! Das Training hat bereits begonnen!“
Ohne ein Wort ging er an seinen Platz , ein großes Kissen für Meditationen, vor einer Trainingspuppe, und dachte dabei über das Gespräch nach das er soeben belauscht hatte. Kannte er einen Schüler, oder wohl eher eine Schülerin, denn die Rede war ja von einer „Sie“, auf den die spärliche Beschreibung passte. Es gab ohnehin nicht viele weibliche Schüler, aber war eine davon so vorlaut? Er hatte zwar alle bereits oft genug beim Training oder beim Essen gesehen, aber zu den meisten Schülern, außer zu denen die er zu seinen Freunden zählte, hatte er nicht viel Kontakt. Tharon beschloss sich damit später auseinander zu setzen und konzentrierte sich nun wieder auf die , von Brandflecken schon sehr unansehnliche Puppe, die ein paar Meter vor ihm an der Wand stand und stumm auf einen weiteren Ball aus Feuer wartete. Er stellte sich breitbeinig und leicht versetzt , um in seiner Konzentration nicht umzufallen, hinter sein Kissen und hob seine Arme ein wenig an. Alles was er nun tat war dank den 5 Jahren die er, seit er mit zarten 13 Jahren in die Abtei kam, trainierte längst Routine. Langsam und gleichmäßig atmend, konzentrierte er sich auf die Energien in seinem Körper. Er spürte, tiefer in die Trance eintauchend, wie diese unaufhörlich durch seinen Körper flossen. Nun musste er die Kontrolle über die Wege dieser Kräfte gewinnen, was er durch starke Konzentration erreichte. Im Laufe seiner Ausbildung hatte er gelernt wie er dies immer schneller schaffen konnte, denn anfangs hatte er Minuten benötigt um endlich Herr über den Energiefluss zu werden. Nun hatte er nach bereits wenigen Sekunden einen beträchtlichen Teil der Kraft in seine beiden Hände gelenkt, sein restlicher Körper fühlte sich nun etwas taub an, woraufhin diese stark zu kribbeln begannen. Er hatte zwar Jahre des Übens hinter sich aber diese dienten nur der Erlernung, der Kontrolle über die Energie. In dieser Zeit lernte er allerdings nur wie er diese dann in Feuer umwandeln kann und in nichts Anderes. Tharon hatte bereits Magier gesehen, sowohl in Büchern als auch welche die Meister Khelden besuchten, und , wo sie schon einmal da waren, auch gleich eine Kostprobe ihrer Macht für die Schüler gaben, die sowohl Feuer als auch Eis und pure arkane Energie aus ihren Körpern zogen. Er erinnerte sich noch gut daran, wie eine bereitgestellte Trainingspuppe zerbarst als sie Meister Dumas, ein wohlbekannter und mächtiger Magierlehrer aus dem großen Stormwind, mit einer plötzlichen Bewegung seiner Hand explodieren lies. Wie er das geschafft hatte, verstand Tharon noch immer nicht. Er selber musste sich sammeln und konzentrieren um die Energien freizulassen und Dumas schaffte das ganz ohne Vorbereitung SOFORT?! Er nahm sich vor fleißig zu üben bis er dies vielleicht eines Tages auch konnte und konzentrierte sich nun weiter auf sein Training. Während er über die explodierte Puppe nachgedachte, hatte er bereits unterbewusst das Feuer in seiner Hand materialisiert. Wie am vorherigen Tag beim Erlegen des Wolfes stieß er nun seinen linken Arm nach vorne und schleuderte die feurige Kugel mit aller Kraft die er aufbringen konnte gegen den Kopf der Puppe, der daraufhin nach hinten schlug.
Volltreffer!


Kapitel 2

Sie stand auf einem Tisch in der Bibliothek und amüsierte die anderen Schüler die dort gerade lasen, mit einer lauten Rede über die Gefahr die von den Tieren und Räubern um die Abtei ausgeht und das man diese bekämpfen solle, als Tharon eintrat. Keiner nahm von ihm Notiz denn alle lauschten aufmerksam der schwungvollen Ansprache. Die meisten schienen recht belustigt von den absichtlich völlig übertriebenen Ausführungen der Rednerin „Jetzt verstehe ich was Meister Khelden meinte...
Sie erregt genug Aufmerksamkeit, um das unbemerkte Eindringen einer 200 köpfigen Orkarmee zu ermöglichen.“, murmelte Tharon ungehört und kicherte aufgrund des eigenen kleinen Witzes. Wieso war sie mir eigentlich vorher noch nicht aufgefallen?, dachte er als er versuchte sich zu erinnern ob er ihren Namen vielleicht schon einmal aufgeschnappt hatte. Grübelnd schlenderte er zu einem etwas ruhigerem Tisch in einer Ecke der Bibliothek und schlug einen mitgebrachten Roman auf, den er zur Zeit , immer wenn er zwischen den Mahlzeiten, dem Training oder dem sonstigem Unterricht etwas Zeit hatte, las.
Einige Minuten später hörte er die Zuhörer der Rednerin applaudieren und jubeln. Er lies von seinem Buch ab, schaute hinüber und sah wie die junge und wie Tharon seltsamerweise ausgerechnet in diesem Moment auffiel auch gar nicht schlecht gebaute Frau übertrieben verbeugte und vom Tisch sprang. Naja kein Wunder! Bei dem Fraß den es hier in den Kriegszeiten gibt, kann ja keiner Fett werden..., dachte er. Sie hatte kurze braune Haare und ein wunderschönes Gesicht. Ein wenig in Gedanken versunken entging ihm, dass sie auf ihn zukam. Er war etwas überrascht als sie plötzlich vor ihm stand.
„Hallo! Du must Tharon sein!“, sagte sie, von ihrer kämpferischen Rede sichtlich etwas außer Atem.
„Ähh... Ja! Du kennst meinen Namen?“, erwiderte er, immer noch mit einem recht verdutzen Blick.
„Klar, es hat sich rumgesprochen, dass du draußen einen von diesen widerlichen Wölfen erlegt hast. Ich gebe zu, das erfordert schon etwas Mut, wenn man bedenkt, dass du ja noch nicht gerade ein besonders mächtiger Magier bist...“, sagte sie und zwinkerte ihm zu.
„Naja... so schwer war es aber eigentlich nicht.“
Tharon war etwas verlegen geworden.
„Also falls du meinen Namen noch nicht kennst, ich heiße Elina. Was hältst du davon, wenn wir beide uns zusammen um diese Wölfe kümmern?“, fragte sie einladend.
Tharon wurde rot. Er zögerte etwas, antwortete dann aber doch:
„In Ordnung. Wie ich sehe bist du eine Kriegerin?“
„Genau. Ich brenne regelrecht darauf, diese Wölfe hier zu vertreiben! Wollen wir uns morgen nach dem Training vor der Abtei treffen?“
Nach kurzem Überlegen bejahte Tharon ihre Frage, woraufhin, sie sich freundlich lächelnd verabschiedete und davonging.

Als er am nächsten Tag vom Training kam und nach draußne schlenderte dachte er darüber nach ob es so eine gute Idee gewesen war das Angebot Elinas, das Wolfproblem zusammen zu lösen, leichtfertig anzunehmen. Sie erwartete ihn draußen bereits.
"Na Tharon? Bist du bereit ein paar Wölfen das Fürchten zu lehren oder hat dich das Training heute zu sehr erschöpft?", begrüßte sie ihn.
"Guten Tag Elina. Ja es war heute etwas fordernd. Meister Khelden meinte das es heute Zeit wäre uns etwas neues beizubringen. So hat er uns in das Erschaffen von Lebensmitteln eingeweist. Damit habe ich nun mal etwas neues das ich üben kann... Feuerbälle sind zwar beeindruckend aber langsam etwas langweilig. Schau! Das ist mein erster Erfolg heute.", antwortete er und zeigte Stolz eine winizge Phiole mit einer kleinen Pfütze trübem Wasser.
"Na das solltest du aber wirklich üben... das sieht ja nicht gerade sehr erfrischend aus.", sagte sie scherzend und knuffte seinen linken Oberarm.
Etwas aufgeregt erzählte er ihr von den Übungen und wie er ein paar Krümel Brot herbeigezaubert hatte. Ihre Gegenwart machte ihn auf seltsame weise nervös. Er schob es darauf das er sonst nicht viel mit dem weiblichen Geschlecht zu tun hatte. Während seiner Ausführungen kam ein weiterer Mann seines Alters aus der Abtei, der als Dapharon, einen Priester, erkannte. Dieser hatte Schulterlanges Blondes Haar und fast immer ein gütiges Gesicht. Nachdem sie von ihm begrüßt wurden warf Tharon der Krigerin einen fragenden Blick zu.
"Dapharon hat eingewilligt uns bei unserer Jagd zu unterstützen. Er will die lästigen Wölfe auch endlich loswerden und ich dachte einen Heiler für den Notfall dabei zu haben kann nicht schaden.", klärte sie ihn auf. Tharon nickte zustimmend. Er wunderte sich über sich selbst. Auf eine seltsame Art ärgerte er sich ein wenig über die Verstärkung. Er hatte sich insgeheim daraf gefreut etwas mit Elina allein unternehmen zu können. Bin ich etwa verliebt, fragte er sich, während die junge Krigerin die Umgebung abzusuchen schien.
„Dann lasst uns die jagd beginnen! Ich brenne schon darauf diesen Viechern Furcht einzubläuen!“, schlug sie vor und setze sich bereits in Bewegung. Nach wenigen Minuten des Schleichens durch das kleine Wäldchen um die Abtei hatten sie zwei von dem Rudel entfernte Wölfe gefunden die sich über die Leiche eines Rehs hermachten.
„Ah unsere erste Beute! Was ist Tharon? Willst du sie nicht etwas mit deinen Künsten überraschen?“, flüsterte sie, während sie die beiden Tiere aus einem Gebüsch heraus beobachteten.
„Mit Vergnügen.“, antwortete er und bereitete sich darauf vor seine Kräfte zu konzentrieren. In diesem Moment schauten die Wölfe auf und schnupperten in die warme Luft hinein. Dapharon schaute plötzlich etwas erschrocken und flüsterte schnell: „Mist! Der Wind kommt aus unserer Richtung und verrät uns! Wenn du sie wirklich überraschen willst solltest du dich beeilen!“
In dieser Situation viel es Tharon merkbar schwerer sich zu konzentrieren als im Training, doch er war gewillt es so schnell wie mglich zu schaffen. Hektisch lenkte er die Bahnen der magischen Energie um und sammelte das Feuer in seinen Händen, wie er es schon so oft getan hatte. Die Wölfe ließen von dem Reh ab und kamen neugierig schnuppernd auf ihr Versteck zu. Tharon gab ein Zeichen und Dapharon und Elina drückten den Busch hinter dem sie gehockt hatten hinunter, damit der Magierlehrling freie Schussbahn hatte. Die beiden Tiere hielten an und knurrten. Wenige Augenblicke später entlud Tharon die tötliche Energie und schickte damit das Geschoss auf den Weg sein Ziel zu treffen. Erdfbrocken flogen durch die Luft und ein winseln war zu vernehmen, als der Zauber kurz vor den Wölfen in den Boden einschlug. Diesen Moment nutze die junge Frau der Gruppe um über ihr Versteck springen und ihren Angriff gegen die Tiere zu Starten. Mit ihrer Übungswaffe schlug sie auf ihr Ziel ein. Die erfahrenderen Krieger, zu denen Elina gehörte, benutzten im Traning bereits echte Schwerter und metallverstärkte Holzschilde. Aufgrund der Brandverletzungen im Gesicht und dem Dreck in den Augen konnten die Feinde nicht besonders viel Gegenwehr leisten. Beide vielen ihrer geschickt geschwungenen Klinge zum Opfer.
Nachdem die Wölfe tot am Boden lagen und Elina aus ihrem kontrollierten Kampfesrausch, welchen die Krieger erlenten um effektiver kämpfen zu können ohne die Kontrolle über sich selbst zu verlieren, zurückgefunden hatte. Ergriff Dapahron das Wort: „Das war ziemlich gut! Tharon, ich hätte nicht für möglich gehalten, dass du dein Fach so gut beherrscht. Und Elina, wie du diese wiederwertigen Tiere ins Jenseits geschickt hast! Beeindruckend!“
Die beiden angesprochenen bedankten sich für das Lob und setzten sich ins Gras, um sich von der Aufregung zu erholen. Außerdem spürte Tharon, dass er sich wieder sammeln musste um mehr Feuerbälle dieser Art wirken zu können.
„Meint ihr es wäre gut einen Beweis für unseren Erfolg mitzunehmen? Wie wäre es mit den Schwänzen der Wölfe?“, fragte Elina.
„Vielleicht keine schlechte Idee.“, endgegnete der Priester und ging anschließend, einen kleinen Dolch aus dem Kuttenärmel hervorholend, zu den erlegten Feinden um das Vorgeschlagene auszuführen.
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Crylion hat Folgendes geschrieben:
Sein Gesicht war verbrannt und seine, durch die unglaubliche Hitze teilweise geschmolzenen Augen flossen langsam aus den Höhlen

...ich steh auf son Zeug

Nein im Ernst: nette Story, allerdings fehlt meiner Meinung nach noch etwas die Spannung, und ein paar Sätze könnten kürzer sein, aber ansonsten schon nett zu lesen.
Vielleicht solltest du etwas weniger davon schreiben, wie der Magier seine Kräfte erlernt hat und wie schwer das für ihn war, denn das weiss ich jetzt schon in- und auswendig .

Auf jeden Fall: WEITER SO!
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Crylion
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

eigentlich hast du genau das erwähnt was ich soweiso vorhatte ^^ sehr gut jetzt hab ich nen grund das dann auch mal zu tun...

Zitat:
...ich steh auf son Zeug

Ich auch musste sein ^^

Zitat:
ein paar Sätze könnten kürzer sein

Ich weiß... aber ehe ich mich versehe ist ein weiterer bandwurmsatz aus meiner virteuellen Feder geflossen....

Zitat:
allerdings fehlt meiner Meinung nach noch etwas die Spannung

Joah das stimmt schon. aber is so früh die spannung so wichtig? in so kleinen kämpfen. aber du hast schon recht. ich glaube für eine wirklich große spannung fehlt mir die nötige fantasy. Große spannung in einem Gefächt wird in richtigen fantasy romanen ja oft durch unglabulich viele erzählte details erzeugt, da der kampf so nicht einfach abgehandelt wird, sondern durch diese Umgebungsdetails und erklärung von gesichtsausdrücken oder sonst was, die nächste schalgabfolge hinausgezögert sodass man total gespannt is, ob der held sich nun retten kann oder so. aber dazu bin ich atm denke ich nich so gut in der lage ^^ ich hab z.B. im ersten kapitel über monate immer wieder am anfang details dazugebaut. aber ich denke da kann immernoch was dazu...

Zitat:
Vielleicht solltest du etwas weniger davon schreiben, wie der Magier seine Kräfte erlernt hat und wie schwer das für ihn war, denn das weiss ich jetzt schon in- und auswendig

jo das stimmt. aber ich wollte versuchen das so dazustellen , dass man über die zeit mitbekommt, wie die Kräfte in ihm stärker werden. aber ich habe bis jetzt versucht mit jedem mal wo ich davon berichtet habe wie er die Kräfte kontrolluiert, weniger details zu nennen um es dann erstmal rauszunehmen, bis er die ersten größeren sprünge seinen fähigkeiten macht. und dann vllt erläutern wie es sich verändert hat

Zitat:
WEITER SO!

DANKE! ^^
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Crylion hat Folgendes geschrieben:
jo das stimmt. aber ich wollte versuchen das so dazustellen , dass man über die zeit mitbekommt, wie die Kräfte in ihm stärker werden. aber ich habe bis jetzt versucht mit jedem mal wo ich davon berichtet habe wie er die Kräfte kontrolluiert, weniger details zu nennen um es dann erstmal rauszunehmen, bis er die ersten größeren sprünge seinen fähigkeiten macht. und dann vllt erläutern wie es sich verändert hat.

Hmm...ich hab da eher das Gefühl erhalten, dass er als Magier völlig überfordert ist, und sich das auch nicht so schnell ändern wird.

Nochmal zu den Details: Du musst versuchen mehr auf nebensächliche Dinge einzugehen, die nicht direkt was mit den Protagonisten zu tun haben: ...."die Blätter raschelten leise im Wind"..."der Himmel färbte sich schwarz von den aufsteigenden Rauchschwaden ferner Schlachtfelder"...oder so ähnlich
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Crylion
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

genau das is es.... irgednwie fällt mir das schwer
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht machst du mal ein Topic wo du reinschreibst, was du noch so für Beschreibungen brauchst (z.B. Baum, Haus, dreiköpfiger Affe *zuGuybrushWink*).

Und wir posten dir dann ein paar nette Detail-Labereien.
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Crylion
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab den ersten teil vor wneigen tagen nochmal durchgezockt. die anderen kommen bald ^^ monkey island rocks ^^
aber das mit den beschreibungen... naja so selten wie ich schreibe... mal sehen
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WiseWolf
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Dann musst du ab jetzt eben weniger WoW zocken und mehr schreiben

@MonkeyIsland: hab die Sammler-Edi mit Teil I - III, Teil IV hab ich auch gespielt, ist aber shice, lange nicht so knuffig wie die Vorgänger!
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